Friedrich August von Hayek
By web317 on Aug 19, 2010 | In Heinz sagt | Sende Feedback »
Die Geschichte staatlichen Umgangs mit Geld ist, mit Ausnahme einiger kurzer glücklicher Perioden, eine Geschichte von unablässigem Lug und Trug.“ - Friedrich August von Hayek
Hybrid oder Hybris?
By web317 on Jun 13, 2010 | In Heinz sagt | Sende Feedback »
Hybridfahrzeuge haben eineinhalb Antriebsanlagen anstatt einer, d.h. sie sind aufwendiger herzustellen und damit teurer, technisch komplexer und damit störanfälliger, und schließlich sind sie schwerer und benötigen daher zum Beschleunigen mehr Sprit und zum Abbremsen mehr Bremsabrieb. Warum also sollte es gut sein, einen Hybrid zu kaufen? Vielleicht weil die Grünen - in ihrer Hybris - es uns so sagen?
Ein Kommentar von Prof. Klaus Ermecke, dem man nichts mehr hinzufügen muß
Sparschweine:
By web317 on Mai 31, 2010 | In Heinz sagt | Sende Feedback »
"Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss." - Friedrich II
Vor einigen Tagen ermahnte uns Frau Merkel, ihres Zeichens Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, dass wir seit vielen Jahren weit über unsere Verhältnisse gelebt haben und deshalb jetzt dringend sparen müssten..
Diese Aussage der Kanzlerin kam kurz nachdem der Bundestag im Eilverfahren ein Rettungspaket in Höhe von unfassbaren 750 Milliarden Euro mit einem deutschen Anteil von 148 Milliarden Euro absegnete. .
http://www.welt.de/politik/deutschland/article7727175/Bundestag-billigt-Milliarden-Garantien-fuer-den-Euro.html
Den Parlamentariern im Bundestag und uns Steuer zahlenden Bürgern wurde dieses Rettungspaket als „alternativlos“ verkauft. Man lies uns wissen, die Kanzlerin rette damit das Geld der Deutschen.
In Wahrheit stimmte das Parlament für einen deutschen Staatsbankrott und gegen die Interessen der Bundesbürger
Sie denken diese Aussage wäre zu hart?
Dann lesen Sie bitte hier:
Die aufschlussreichste dieser Vertragsklauseln besagt, dass jedes Land, das feststellt nicht in der Lage zu sein das Rettungspaket für Zinssätze unter der für Griechenland festgelegten Rate von 5% zu finanzieren, sich aus der gesamten Rettungsmaßnahme vollständig zurückziehen kann und die restlichen Länder der Eurozone die dadurch entstehende Differenz zahlen müssen.
Das bedeutet doch nichts Anderes, als dass sich die klammen Südländer aus ihrer Zahlungspflicht stehlen werden. Am Ende bleibt nur der deutsche Zahlmichel übrig. Schließlich waren selbst die „soliden“ Franzosen Anfang Mai schon vor dem finanziellen Abgrund. Woher sollten die vereinbarten „Hilfsgelder“ dann kommen? Wie schlecht es um Spanien, Portugal, Belgien, Irland und Italien steht, wissen wir aus vielen aktuellen Artikeln.
Gerade wurde die spanische Bonität von der Rating Agentur Fitch herabgestuft. Kein gutes Zeichen
http://www.handelsblatt.com/finanzen/devisen/euro-faellt-fitch-stuft-spaniens-kreditwuerdigkeit-herunter;2590487
Die Finnen haben übrigens auch schon gesagt, dass sie nicht mitmachen werden. Bleiben also nur die „Finanz-Giganten“ Luxemburg, Österreich und Niederlande, die uns beistehen könnten.
Während sich die klammen Euro-Länder peu a peu aus der Verantwortung verabschieden werden, bleiben für uns Deutsche wieder einmal „blühende Landschaften“ und der Traum von einem vereinten Europa, das es so nie gegeben hat und auch nie geben wird.
Dieses Europa ist eine reine Umverteilungs- und Transferunion zu Lasten einiger weniger Länder. Die EU schränkt unsere Freiheit immer mehr ein und erlässt Gesetze, die uns überwachen und bevormunden.
Gerade rechtzeitig kam dann auch noch der EU-Vorschlag die Renten mit 70 einzuführen. http://www.welt.de/wirtschaft/article7834256/DIW-Chef-erwartet-schon-bald-Rente-mit-70.html
Wirklich „schöne Aussichten“ für uns Zahlmichels.
Und dafür sollen wir schon wieder sparen und verzichten Frau Merkel???
Wir haben keine Lust mehr, den Kopf hin zu halten für die Folgen ausufernder Bürokratie, Missmanagement und verfehlter Politik. Der Euro wurde mit dem Niedergang des deutschen Mittelstandes bezahlt. Die Einkommen stagnieren seit vielen Jahren. Während dessen sind sowohl die Preise als auch die Steuern und Sozialabgaben massiv gestiegen. Das was man uns als Reformen verkaufte, hat alles nur verschlimmert, den Bürokratismus gefördert und zur Anhäufung weiterer Schulden geführt.
Die Armut in Deutschland wächst obwohl wir der ex- Exportweltmeister sind!!!
Wie es zu erwarten war, beginnt schon kurz nach der NRW Wahl eine Diskussion um Steuererhöhungen.
Wozu das nie endende Steuerkarussell wirklich führt, erklärt uns Ralph Bärligea in seinem Artikel „Warum Hartz 4 Empfänger den Spitzensteuersatz zahlen“.
http://www.parteidervernunft.eu/ein-drittel-nettogesellschaft
Dabei hatte man uns großspurig Steuersenkungen versprochen. Statt endlich einmal ein Wahlversprechen einzuhalten, serviert man nun wieder die üblichen „geht leider nicht“ Argumente aus der Koalitions-Schublade. Aber es ginge sehr wohl, wenn man das wirklich wollte.
Fangen Sie zuerst einmal da an zu sparen, wo es sinnvoll und möglich ist. Obwohl das Bundesfinanzministerium für 2002 nur knapp 58 Milliarden an Subventionen für Bund, Länder, Gemeinden sowie Fördermitteln der EU und des ERP (European Recovery Program)errechnet hat, kommt das Kieler Institut für Wertewirtschaft auf ganz andere Zahlen.
http://www.ifw-kiel.de/pub/kd/2008/kd452-453.pdf
In dessen Bericht wird ersichtlich, dass Deutschland jährlich ca. 150 Milliarden Euro an Subventionen verteilt. Die Subventionierung des Steinkohlebergbaus, der Landwirtschaft, des Verkehrs, der Schifffahrt, der Raumfahrt und die Gelder für die EU sind die eigentlichen Sündenfälle. Weitere erhebliche Gelder werden aus Gebühren und Abgaben bei Gesetzen wie der Verpackungsverordnung, EEG, Wärmeschutzverordnung, Gebäudeenergiepass, CO² bzw. anderer Zertifikate Regelungen und vielem mehr zur Subventionierung eingesetzt.
Hier könnte man wirksam den Hebel ansetzen, wenn man ernsthaft sparen möchte. Es gibt aber noch weitaus mehr Sparpotential.
Fangen Sie zuerst einmal da an zu sparen, wo es sinnvoll und möglich ist.
Einige Vorschläge gefällig? Dann lesen Sie bitte hier:
Sparschwein Nr. 1
Es ist unerhört, dass sich das Parlament eine satte Diätenerhöhung genehmigt, während man den Bürgern und Rentnern eine Spar Diät nach der Anderen verordnet. Unser Parlament ist zu einem Selbstbedienungsladen verkommen. Besonders dreist sind in diesem Zusammenhang die Diskussionen um eine Kürzung der Renten und Arbeitslosenunterstützung. Wie heißt es doch so schön. Mit gutem Beispiel vorangehen. Eine Kürzung der Diäten würde vom Bürger sicher als positives Zeichen gesehen, ist aber offenbar zuviel verlangt.
Sparschwein Nr. 2
Wenn man sich den Bundeshaushalt hin und wieder einmal anschaut, fallen einem viele Sparmöglichkeiten auf. Hier ein markantes Beispiel: Für das Bundeskanzleramt, nennen wir es mal das „Reisebüro der Bundeskanzlerin“, wird für 2010 ein Betrag von über 1,837 Milliarden Euro angesetzt. Da ist das Bundespräsidialamt mit nur 17 Millionen Euro im Jahr wesentlich günstiger. Zum Vergleich: Das Land Brandenburg hat seit der Oderflut 1997 etwa 220 Millionen Euro für Deichbaumaßnahmen ausgegeben. Dieser Betrag reicht in etwa dazu aus, uns 13 Jahre einen Bundespräsidenten zu leisten. Das entspricht fast exakt der Zeit zwischen zwei Oderfluten. Frau Merkel braucht dazu nur ganze sechs Wochen. Man könnte es auch anders rechnen: Das Geld, das uns Merkel allein in den ersten sechs Monaten ihrer aktuelle Amtszeit gekostet hat, hätte für vier komplette Deichsanierungen an der Oder gereicht.
Sparschwein Nr. 3
Offiziell redet man gern von ungefähr 26.000 beschäftigten Beamten für die Europäische Union. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl einer durchschnittlichen deutschen Kleinstadt. Dabei werden aber nur die in der EU-Kommission beschäftigten Beamten berücksichtigt. In anderen EU- Institutionen wie Parlament, Rechnungshof, Rat usw. sind aber weitere 14.000 Beamte tätig. Da wird die Stadt schon etwas größer. Gestatten wir uns, nun noch die in nationalen Regierungen mit EU Aufgaben betrauten Beamten hinzu zu rechnen, kommen wir auf die unglaubliche Zahl von 170.000 Beamten. Bitte googeln Sie mal die Einwohnerzahl von Luxemburg. Sie werden überrascht sein. Damit aber nicht genug. In Kürze werden weitere 8.000 Beamte für den auswärtigen Dienst dazu kommen. Wenn ich die Zahl der Beamten mit deren (von mir fiktiv) angenommenen Gehalt in Höhe von 3.000 € monatlich multipliziere, gibt mein Taschenrechner auf.
Quelle: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3948&Alias=wzo&cob=415806
Sparschwein Nr. 4
Das Europaparlament hat 735 Abgeordnete, die eigentlich nur einer wesentlichen Tätigkeit nachgehen. Sie reisen. Lässt man einmal den Gedanken an den eigentlichen Zweck eines Parlaments und den Vergleich mit dem derzeitigen Europaparlament beiseite, steht immer noch die Frage im Raum, weshalb die „Parlamentarier“ sowie deren Tross aus Beamten und Lobbyisten permanent zwischen Straßburg, Brüssel und Luxemburg herumreisen müssen. Während die zwölf Plenarsitzungen in Straßburg stattfinden, trifft man sich in Brüssel zu Ausschuss- und Fraktionssitzungen. In Luxemburg befindet sich dann ein Teil der Parlamentsverwaltung und des Generalsekretariats, dessen anderer Teil wiederum in Brüssel untergebracht ist. Ich erspare mir hier, die tatsächlichen Kosten zu ermitteln. Bleibt aber immer noch die Frage, wofür wir dieses Parlament überhaupt brauchen? Die eigentliche Macht haben doch sowieso die nicht frei von uns gewählten Kommissare.
Sparschwein Nr. 5
Ich hatte bereits in meinem Artikel „Mit Steuergeld geförderte Sackgasse“ http://www.parteidervernunft.eu/node/845 ausführlich beschrieben, wie kostenintensiv die Förderung „ erneuerbarer Energien“ für uns Bürger ist. Dabei ist schon der Begriff an sich unsinnig. Man kann Energie erzeugen oder verbrauchen, aber nicht erneuern. Allein die Förderung von Solarstrom, Windkraft und anderer unwirtschaftlicher Erzeugungsarten durch das EEG (Einspeisevergütung) kostete jeden Bürger in Deutschland im Jahr 2009 weit über 130 Euro mit steigernder Tendenz. Nicht eingerechnet sind die massiven Verluste an Arbeitsplätzen durch zu teure Energie in vielen Bereichen der Wirtschaft. Die unzähligen angeblich neu geschaffenen Arbeitsplätze dieser „Zukunftsbranche“ entstehen inzwischen, auch als Folge der hohen Kosten in Deutschland, hauptsächlich im asiatischen Raum.
Sparschwein Nr. 6
Selbst der Bild Zeitung ist schon aufgefallen, dass es in Deutschland erheblichen Bedarf zur Reduzierung von Behörden gibt. In dem Artikel „Die 50 überflüssigsten Behörden Deutschlands“ http://www.bild.de/BILD/politik/2010/05/25/beamtenapparat-das-sind-die-ueberfluessigsten-behoerden/liste-der-sinnlosesten-50-aemter.html
werden haarsträubende Vorgänge beschrieben. Hier ein Beispiel:
Wir beschäftigen in der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein 200 Mitarbeiter mit einem Etat von 126 Millionen Euro. Diese Behörde hat die Aufgabe ein Monopol zu schützen, das 1976 abgeschafft wurde.
Oder das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. 1230 Mitarbeiter verbraten dort einen Etat von 209 Millionen Euro. In jeder größeren Stadt, in den Kreisen und Regierungsbezirken gibt es ähnliche Behörden, die diese Tätigkeit leicht mit übernehmen können. Der Vorteil liegt auf der Hand, da diese Behörden ihren Standort wesentlich besser kennen als eine Bundesbehörde.
… noch einer gefällig?
Der deutsche Wetterdienst mit 2400 Planstellen und einem Etat von etwa 200 Millionen Euro sagt Wirtschaft und Medien auf Kosten des Steuerzahlers wie das Wetter wird. Damit wird der freie Wettbewerb ausgehebelt und private Wetterdienst kaputt gemacht.
... und hier mein Favorit:
Das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Julius Kühn-Institut (JKI) ist eine Forschungseinrichtung des Bundes und eine selbständige Bundesoberbehörde mit Sitz in Quedlinburg. Das JKI hat 1200 Mitarbeiter, davon 300 Wissenschaftler, in Quedlinburg, Braunschweig, Berlin und Kleinmachnow mit mehreren Instituten sowie an den Standorten Bernkastel-Kues, Darmstadt, Dresden-Pillnitz, Dossenheim, Groß Lüsewitz, Münster und Siebeldingen. Außer den 15 Instituten gibt es Einheiten, die unterstützend arbeiten: Das „Informationszentrum und Bibliothek“ und die Zentrale Datenverarbeitung an vier Standorten des JKI sowie die Verwaltung. Das JKI ist für das Schutzziel Kulturpflanze in seiner Gesamtheit zuständig. Diese Zuständigkeit umfasst die Bereiche Pflanzengenetik, Pflanzenbau, Pflanzenernährung und Bodenkunde sowie Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit. Damit kann das JKI ganzheitliche Konzepte für den gesamten Pflanzenbau, für die Pflanzenproduktion bis hin zur Pflanzenpflege entwickeln.
Ich schlage dem geneigten Leser vor, selbst zu lesen, womit sich dieses Institut beschäftigt. Julius-Kühn-Institut. http://www.jki.bund.de/de/startseite/veroeffentlichungen.html
Und hier einige dazu gehörenden Budgets Forschungsbudgets: http://www.gabi.de/projekte-alle-projekte.php?sortierung=institut&reihenfolge=aufsteigend
Sie schütteln den Kopf?
Weitere 46 wirklich sinnvolle Einsparmöglichkeiten nennt der weiter oben verlinkte Artikel.
Dies waren nur 6 von unzähligen Einsparmöglichkeiten. Wie man zukünftig all´ diesem Unsinn mit einem bzw. zwei richtig gesetzten Kreuzen auf dem Wahlzettel eine Ende bereiten kann, erfahren Sie hier: http://www.parteidervernunft.eu/parteiprogramm.html
Seltsamerweise kommen unsere Regierenden nicht auf solche Gedanken. Woran mag das wohl liegen?
„Wenn du merkst, dass ein Handel nicht durch Zustimmung sondern durch Zwang zustande kommt — wenn du erkennen musst, dass du, um zu produzieren, eine Erlaubnis von Menschen bekommen musst, die nichts produzieren — wenn Du siehst, dass Geld zu denen fließt, die nicht mit Waren handeln, sondern diese nur für sich ausnutzen — wenn du feststellst, dass manche Menschen durch Gaunereien und bezogene Vergünstigungen viel reicher werden als durch ehrliche Arbeit und deine Gesetze dich nicht vor ihren Machenschaften schützen, die Gesetze sie aber vor dir schützen — wenn du siehst, dass Korruption belohnt wird und Ehrlichkeit nur zu Selbstaufopferung führt, dann merkst du vielleicht, dass deine Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist.“
Ayn Rand (amerikanische Philosophin 1905 - 1982)
Reproduktion/Publikation sowie Zitate aus diesem Artikel sind mit Angabe des Autors und der Quelle www.parteidervernunft.eu ausdrücklich erlaubt. Bitte besuchen Sie uns auf unserer Web-Site und unterstützen Sie uns in Wahlkampf zur Landtagswahl in Baden Württemberg. Jede Stimme zählt.
Der letzte Tango des Euro
By web317 on Apr 30, 2010 | In Heinz sagt | 1 Feedback »
Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.
Amtseid des deutschen Bundeskanzlers und aller Bundesminister
Der letzte Tango
Jetzt ist es also passiert. Die Euro-Titanic hat einen riesigen Finanz Eisberg gerammt. Die gesamte Südflanke des Schiffes ist aufgerissen. Wasser dringt in die unteren Decks ein. Gerade spielt die Kapelle im Salon der ersten Klasse einen letzten Tango für den Euro. Während dessen in der dritten Klasse die ersten Passagiere schon ertrinken. Die Musiker stehen ebenfalls schon bis zu den Knien im Wasser. Aber die erste Klasse ignoriert die grausame Havarie. Man tanzt den letzten Tango, als sei nichts geschehen.
Vor einigen Tagen waren es nach Regierungs- und EU Angaben noch 45 Milliarden Euro, die man angeblich für die „Rettung“ Griechenlands aufbringen müsse.
Jetzt spricht Wirtschaftsminister Brüderle schon von 135 Milliarden Euro. Soviel würde die „Rettung“ Griechenlands in den nächsten drei Jahren angeblich kosten.
Wer es glaubt wird selig. Fässer ohne Boden neigen eher dazu, immer größer zu werden.
Finanzminister Schäuble träumt sogar davon, dass Deutschland an dieser „Hilfe“ noch einen Gewinn erzielen wird, wenn die Griechen die Darlehen zurückzahlen.
Da stellt sich der gebildete Mitteleuropäer unter Umständen schon mal die Frage, was dieser Herr wohl in den letzten Tagen an berauschenden Substanzen geraucht hat.
Wer solchen Unsinn von sich gibt, gehört nicht auf einen Ministersessel sondern in eine Anstalt.
Zweifel an Schäubles Rechnung
Einhundertfünfunddreißig Milliarden Euro, das ist nur wenig mehr, als die Rettung der inzwischen verstaatlichten Hypo Real Estate bisher offiziell gekostet hat. Damit ist Griechenland ja noch ein echtes Schnäppchen für uns Steuerzahler.
Natürlich gehen von diesen 135 Milliarden etliche Milliarden wieder an jene maroden Banken wie die Hypo Real Estate, die Commerzbank und die LBBW um nur einige zu nennen.
Es sind ja bekanntlich gerade diese Banken überall dabei, wo es darum geht, das Geld der deutschen Steuerzahler erfolgreich in den Sand zu setzen.
LBBW Milliardenengagement
Wir wären bestimmt alle überrascht, wenn wenigstens einer dieser Profi-Banker korrektes Risikomanagement betrieben hätte. Aber sie haben es bisher nicht getan, warum sollte es jetzt anders sein? Hauptsache es reicht für ein üppiges Gehalt und eine flotte Prämie. Michel zahlt die Zeche schon.
Banken schlecht geschützt gegen Staatsbankrott
Aber mit unserem Geld werden nicht nur deutsche Banken gerettet. In Griechenland sind beispielsweise französische und Schweizer Institute noch weit höher engagiert als unsere deutschen Banken.
Klar dass andere Länder sehr großes Interesse an einer möglichst hohen deutschen Beteiligung haben. Wir zahlen ja sonst auch schon alles, was der EU lieb und vor allem teuer ist.
Auch bei diesem „Rettungspaket“ geht es also wieder einmal vornehmlich um die Rettung von Banken. Nur gibt das keiner wirklich zu.
Tja, wer nimmt es denn mit der unangenehmen Wahrheit schon so genau ? Es läuft auch dieses mal wieder in gleicher Weise ab. Keiner der eigentlich Verantwortlichen hat den Mut, es uns Bürgern direkt zu sagen.
Dabei ist die Wahrheit so einfach:
„Eure Spareinlagen sind weg, verzockt von Banken in den USA , in Island, Griechenland, Portugal, Spanien oder sonst wo.“
Diese Krise ist überall.......Der Euro brennt
Aber solange die Kapelle spielt, tanzen wir den letzten Tango. Das ist ganz im Interesse der Reiseveranstalter aus Brüssel und New York. Die Reiseleitung in Berlin verkauft weiterhin fleißig Tickets für Landausflüge und Besichtigungen. Das Buffet ist reichlich gefüllt. Zumindest in der ersten Klasse. Dass die Ausflüge und Besichtigungen niemals stattfinden werden, verheimlicht man uns geflissentlich. Hauptsache für Unterhaltung ist gesorgt. Tanzt Leute, tanzt. Es ist der letzte Tango den ihr auf der Euro-Titanic tanzen werdet. Bald zieht man euch das Fell über die Ohren. Geniest also dieses letzte Fest.
Wir werden schon alle gespannt darauf warten, wann von unserer Bundesregierung die nächsten Horrorzahlen für die Griechenrettung bekannt gegeben werden. Die Angst vor einem Staatsbankrott der Griechen wächst derweil immer mehr. Anstatt zu agieren und mit dem Ausstieg aus dem Euro endlich das Richtige zu tun, versucht Merkel, die aufgerissene Flanke des Schiffes mit immer neuem Kreditgeld zu stopfen. Natürlich zu Lasten des deutschen Zahlmichels. Das Geld von Anderen sinnlos zu verschwenden ist augenscheinlich die wichtigste Aufgabe eines deutschen Regierungspolitikers. Hauptsache die schmarotzenden Umverteiler aus Brüssel und der gute Onkel aus Washington werden nicht böse.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,691783,00.html
Nach Griechenland und Portugal hat es jetzt auch die Spanier erwischt. Deren Bonität wurde von namhaften Rating Agenturen um einige Stufen herabgesetzt. Gut so. Das Rating entspricht aber immer noch nicht dem tatsächlichen Zustand dieser Länder. Eigentlich sind sie schon genauso Pleite wie Griechenland. Man will es nur noch nicht zugeben. Darüber hinaus fehlen im Club der Pleiteländer noch Italien und Irland sowie die Briten, die glücklicherweise nicht dem Euroverbund angehören.
Während sich Spanien mit ständig wachsenden Arbeitslosenzahlen herumschlägt und die Bauwirtschaft kollabiert,
Spaniens Sonne verfinstert sich
kämpft Portugal bereits mit den gleichen Symptomen wie Griechenland.
Portugal pleite?
Hierzu sei der bissige Kommentar aus den Tagesthemen empfohlen:
"Die europäischen Steuerzahler zahlen jetzt dafür dass ihre Politiker Griechenland in den Euro gelassen haben".
Das Wasser steigt sehr schnell. Ein Deck nach dem anderen wird überflutet. Durch einen Konstruktionsfehler können die Fluten praktisch ungehindert in neue Sektionen der Konstruktion vordringen. Selbst die Musiker haben sich aus dem Salon geflüchtet. Sie spielen jetzt an Deck. Aber immer noch mit der gleichen Inbrunst und Hingabe. Sie spielen diesen Tango, obwohl das Schiff auf dem sie stehen, gerade in den kalten Fluten versinkt.
Leider scheint unsere Kanzlerin immer noch nicht begriffen zu haben, dass an diesen Problemen der von vornherein fehlkonstruierte Euros schuld ist. Offiziell stellt sie sich jedenfalls dumm. Wie immer wenn es darum geht, deutsche Steuermilliarden großzügig unter den Völkern der Welt und an die internationalen Banken zu verteilen, müssen ihr der IWF und die EZB sowie hochrangige EU Funktionäre sagen, welche Meinung sie zu diesem Thema haben soll. Hätte sie wenigstens einmal Vaclav Claus gefragt, der schon beim Lissabon Vertrag der einzige echte Widersacher der EU Diktatoren war.
Vaclav Claus hält den Euro für gescheitert
Zweifel an ihrem Tun kennt Frau Merkel aber offensichtlich nicht. Es muss so lange gezahlt werden, bis nichts mehr da ist. Koste es Deutschland, was es wolle. Die EU ist zu einer Schuldenunion verkommen, in der Deutschland für alles und jeden die Haftung übernimmt. Das ist echte EU Partnerschaft.
So sagte der EU Finanzkommissar Olli Rehn am Donnerstag:
Die Verhandlungen in Athen für ein langfristiges Rettungsprogramm zugunsten Griechenlands kommen nach Einschätzung der EU-Kommission gut voran. "Ich bin zuversichtlich, dass die Gespräche in den nächsten Tagen abgeschlossen werden können". "Das wird nicht nur für Griechenland gemacht, sondern auch für die anderen Euro-Staaten, um die finanzielle Stabilität zu sichern".
Zu Details des Paket könne er nicht Stellung nehmen.
Olli Rehn Interview
Man findet diese Meldung nur in einem Newsticker. So werden die Normalbürger weiter dumm gehalten. Sie ist offensichtlich nur zur Beruhigung der Finanzmärkte bestimmt. Bestätigt aber, dass Merkel definitiv umgefallen ist. Von einer „eisernen Lady“ im Zusammenhang mit Frau Merkel zu reden, beleidigt den Rohstoff Eisen. Und eine Lady ist für mein Dafürhalten auch was Anderes. Edel, anmutig und über jeden Zweifel erhaben. All diese Attribute fehlen Angela Merkel jedoch. Welchen Ausdruck man für einen Menschen wie Angela Merkel verwenden sollte, überlasse ich deshalb der Phantasie der Leser.
Während der beginnenden Bankenkrise 2008 hat Angela Merkel mehrfach behauptet, sie hätte schon lange vorher mehr Kontrolle für die Banken gefordert. Viel zu lange hat sie jedoch diesem Treiben untätig zugesehen. Nachdem die Bankenkrise für überstanden erklärt wurde, hat sie getan was sie immer tut. Sie hat rein gar nichts unternommen. Um wirklich was zu ändern fehlte ihr wohl die Erlaubnis aus Washington und Brüssel.
Dabei haben viele fähige Leute die Gefahr eines Zerfalls des Euros bereits lange vor dessen Einführung gesehen und deshalb davor gewarnt. Unsere Politik hat dagegen immer nur geschwärmt, wie toll, wie stabil und wie großartig dieser Euro doch sein würde.
Wie platt und erledigt der Euro nach 10 Jahren ist, sieht man daran, dass der wieder einmal hoffähig gewordene Fernsehprofessor Sinn den Griechen empfiehlt, schnellstens zur Drachme zurückzukehren.
Würde er den Deutschen lieber die Einführung eines stabilen und werthaltigen Marktgeldes empfehlen, wie es Friedrich August von Hayek beschrieben hat.
Aber dazu fehlt auch diesem „Wirtschaftsweisen“ die Befähigung. Zu sehr ist er diesem korrupten, ungerechten Scheingeldsystem verbunden, als dass er auf eine bessere Lösung käme.
Wir haben in den letzten 60 Jahren einen immer stärker expandierenden Sozialismus in Deutschland ertragen müssen. Die Bürokratie uferte in allen Bereichen aus. Maßlosigkeit ist eine der üblen Folgen. Gleichzeitig wurde den Menschen vorgegaukelt, der Staat regle alles für sie. Sorgt euch nicht um eure Zukunft. Der Staat ist für euch da. Dies hat aber letztendlich dafür gesorgt, dass wir sowohl wirtschaftlich, als auch ideologisch dem Staatsbankrott immer näher gekommen sind.
Die reale Staatsquote in der Bundesrepublik Deutschland liegt derzeit schon bei ca. 66 %.
Die Sowjetunion lag vor deren plötzlichen Ende bei ca. 85%
Selbst in Zeiten der Nationalsozialisten unter Kriegsbedingungen lag die Staatsquote in Deutschland nur bei ca. 30 % .
Im Deutschen Kaiserreich vor Kriegsbeginn 1914 mit dem Goldstandard waren es sogar nur ca. 10 %.
Dieses Ziel müssen wir jetzt wieder anstreben !
Und selten standen die Chancen so gut wie jetzt, etwas tief greifendes in unserem Land zu ändern.
Sogar Fernsehsender, die von der Gebühren-Erpressungs-Zentrale finanziert und gespeist werden, spekulieren inzwischen offen darüber, dass es bei einer Währungsreform nur noch um das wann ginge. ARD und ZDF berichten zwar immer nur politisch Korrekt in Nebensätzen darüber. Später werden sie dann aber dreist behaupten: Wir haben Euch doch gewarnt!
Vermutlich wird durch die beschlossene Schuldengemeinschaft der EU vor allem der Staatsbankrott Deutschlands stark beschleunigt. Wer annimmt, dass Deutschland in der Lage wäre, für alle anderen EU Länder den Zahlmeister zu spielen, der irrt gewaltig. Allein schon die in den Medien praktisch nicht wahrnehmbare Ankündigung dieser Pläne sorgte dafür, dass die geforderten Zinsen für Bundesanleihen gestiegen sind. Das bedeutet für Deutschland nichts anderes als höhere Kosten für die anstehenden Umschuldungen der fälligen Bundesanleihen oder deutlicher gesagt:
Wir zahlen schon wieder die Zeche
Lange wird es nicht mehr dauern, bis das Szenario des Staatsbankrotts auch in Deutschland aktiv diskutiert wird. Wollen wir zulassen, dass diese Regierung unser Land in eine solche Situation bringt?
Staatspleite auch in Deutschland ?/
Noch einmal sei deshalb an den Amtseid des Bundeskanzlers und der Bundesminister erinnert.
Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.
Welch eine farce, wenn man deren Tun betrachtet.
In Frankreich ist man offenbar schon weiter. Dort wird der Ausstieg aus der Währungsunion bereits diskutiert. Es gibt auch viele Vermutungen, dass Frankreich plant, einen neuen Franc einzuführen.
Die franzoesische Sichtweise der Souveraenitaet
Auch in Deutschland vermuten viele, dass bald eine neue D-Mark eingeführt werden könnte.
Was haben wir denn davon, wenn uns wieder eine wertlose Papierwährung übergestülpt wird, die uns weiterhin zu Sklaven des allmächtigen Bankensystems macht?
Wollen wir wirklich zulassen, dass genau die Leute weiter über unser leben bestimmen, die es bisher so verunstaltet haben?
Wollen wir nicht endlich aus dem lernen, was bisher schon geschehen ist und was in naher Zukunft noch geschehen wird?
Wollen wir nicht handeln, alles besser und gerechter machen auch wenn dies gegen die bisherigen „Eliten“ geht, die auf unsere Kosten in der ersten Klasse tanzen und das Leben genießen, während man uns in die unteren Decks sperrt?
Und obwohl wir fleißig und integer sind, nimmt man uns weg, wofür wir hart arbeiten um es denen zu geben, die weder etwas leisten, noch etwas zum Fortschritt unseres Landes beitragen.
Warum fordern wir nicht ein gerechtes Finanzsystem, das Leistung belohnt und fördert wie es Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises schon längst genau beschrieben haben?
Nehmen wir der Politik die Macht über das Geld.
Schließen wir die Zentralbanken, welche als Quelle des eigentlichen Übels leicht erkennbar sind und sorgen wir dafür, dass unsere Banken wieder das tun, was ihr eigentlicher Zweck ist.
Machen wir sie wieder zu Lagerorten für unser echtes, werthaltiges Geld und beenden wir die weltweite Investment und Casinomentalität zugunsten der realen, werteschaffenden Wirtschaft.
Einige Passagiere hatten sich rechtzeitig an Deck geflüchtet und sich einen Platz in den wenigen vorhandenen Rettungsbooten gesichert. Die Euro-Titanic hatte schon beachtliche Schlagseite. Einer der Musiker war bereits von Bord gespült worden und im kalten Wasser ertrunken. Seine Kollegen spielen weiter den Tango. Den letzten Tango des Euro. Sie werden spielen bis sich das Heck des Schiffes in den Himmel reckt. Kurz danach rauscht das Schiff mit lautem Getöse in die Tiefe des eiskalten Meeres. Es wird viele Jahre dauern, bis ein neues Team sich daran macht, die Opfer zu zählen, die Toten zu bergen und die letzten Schätze des Schiffes zu heben. Die Musik wird längst verklungen sein, bis dahin. Aber die Überlebenden werden sie erzählen. Die Geschichte der Euro-Titanic, die als unsinkbar galt.
Es bedarf Mut, Wahrheiten auszusprechen. Für diesen Mut steht in Deutschland nur eine Partei, die Partei der Vernunft!
Helfen Sie mit, stärken Sie unsere Reihen, werden Sie aktiv für unser Land. Besuchen Sie uns am 08. und 09. Mai in München.
Wir freuen uns auf ihren Besuch
Absacker
By web317 on Apr 19, 2010 | In Heinz sagt | Sende Feedback »
Die meisten Banken versorgen Ihre Kundschaft online über die vermeintlich wichtigen Tagesthe-men mit einem Newsletterdient, der zumeist gratis ist und von Jedermann abonniert werden kann. Aus meiner Sicht lohnt sich das Lesen dieser Frühstückspost nur selten, doch ab und an gibt es Ausnahmen. So kommt die heutige Ausgabe der HVB/Unicredito („HVB Market Snapshot“) mit ei-ner netten Satire daher – Glückwunsch!
Eyjafjallajökull – bis vorgestern hätte man dies wohl für die Bezeichnung eines Ikea-Regals mit Glasplatteneinlagen gehalten. Nun wissen wir: Es ist ein Vulkan auf Island, der mit seiner Asche den Flugverkehr auf der gesamten Nordhalbkugel beeinträchtigt. Die Suche nach den Verantwortlichen ist in vollem Gange, immerhin trug der Berg keine Feinstaubplakette. Die EU Gebirgsminister werden auf ihrem heutigen Ratstreffen in Aschheim eine Resolution gegen Island verabschieden. Das Land sei aufgrund seiner Lavaüberschüsse für die Flugdefizite in den anderen EU Mitgliedstaaten verantwortlich. Als Sofortmaßnahme soll versucht werden, unter griechischer Leitung den Eyjafjallajökull mit einem überdimensionalen Olivenölflaschenpfropfen aus Kork zu ver-schließen. Der isländische Historiker Brucedur Willisdottir wird sich dieser Aufgabe an-nehmen, nachdem er sich gestern in einem TV-Duell gegen seinen Konkurrenten Stefan Raab durchgesetzt hatte. Die Kosten der Mission werden auf 1 Mrd. Euro geschätzt. Sie sollen entweder über eine Vulkansteuer oder von den Mitgliedsländern der Union ent-sprechend ihrer Kapitalzeichnungsanteile am Europäischen Zentrum für Bergverschie-bungen (EZ
getragen werden.
Was der Verfasser vermutlich nicht bedacht hat, ist, dass sein kleiner Ausflug in die Fantasie in Berlin vermutlich auf offene Ohren stoßen wird. Schließlich sucht das Kanzlerinnenamt ständig (Typ-)Berater und der Finanzminister ist ebenfalls auf „Anschieber“ für Ideen zur Steuerabschöp-fung angewiesen. Selbst im Außenministerium wird stets ein „Pöstchen für aufstrebende Bur-schen“ freigehalten. Einer Karriere in der Politik sind damit Tür und Tor geöffnet. Wer meint, dass die Berliner Bonuszahlungen im Vergleich zu jenen aus Frankfurt nicht mithalten können, verkennt die Sachlage. Immerhin ist im Anschluss an die vergleichsweise kurze Politkarriere eine ausge-dehnte und hoch dotierte Ruhe- und Schlafphase in den Gremien deutscher Energieversorger, wenn denn gewünscht, Bestandteil des Gesamtpakets. Neuerdings darf auch mal eine im Bau be-findliche Pipeline politisch bewacht oder ein Münchner Automobilunternehmen sachkundig beraten werden. Der Absahn-Katalog wird folglich immer dicker…wenigstens hier leistet das Politprekariat wirklich ganze Arbeit.
Aus dem Börsenbrief Travel Trader vom 19.4.2010