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Haben Sie sich schon einmal gefragt, was gerade die Bundesrepublik Deutschland oder China zum Exportweltmeister werden ließ? Neben den ohne Zweifel sehr fleißigen und gut ausgebildeten Menschen in Deutschland und dem starken Willen hochmotivierter Menschen in China endlich aus der Armut auszubrechen, hat das vor Allem ein Mechanismus ermöglicht, der jetzt an seine natürlichen Grenzen stößt. Dieser Mechanismus funktioniert so: Amerikanische Konsumenten verschulden sich, um Waren in China, Indien oder einem anderen Land der Welt einzukaufen. Bleiben wir beim Beispiel China. Amerikaner kaufen von dort Schuhe, Textilien, Elektronik, Haushaltsgeräte und vieles mehr. Die Chinesen mussten immer mehr produzieren um diesen Bedarf zu decken. Sie haben dafür Maschinen aus Deutschland gekauft und zumindest die Firmenchefs in China haben dadurch sehr viel Geld verdient. Mit diesem Geld konnten sie sich wiederum Autos und andere hochwertige Güter aus Deutschland leisten. Dieses Spiel funktioniert so schon seit einigen Jahren. Die Immobilienkrise und die Finanzkrise haben uns jetzt aber die Grenzen dieses Systems, das auf ständigem Wachstum basiert, aufgezeigt. Die Amerikaner können sich nicht mehr unbegrenzt verschulden. Schon gar nicht die amerikanischen Verbraucher. Bis zu den US-Politikern ist diese Erkenntnis offensichtlich aber immer noch nicht durch gedrungen.
Follow up:
Die meisten chinesischen Firmenchefs haben schon ihre BMWs, Daimlers und Audis. Sie benötigen deshalb so schnell keine neuen Luxusautos mehr. Seitdem die Amerikaner nicht mehr in beliebigen Mengen einkaufen, wachsen auch dort die Bäume nicht mehr in den Himmel.
Ein weiteres Perpetuum Mobile, das bisher auch prima funktioniert hat, gerät aktuell auch immer mehr ins stocken.
Deutschland und China produzieren weiterhin jede Menge Waren und bieten diese zum Verkauf an. Leider sind die Kunden oftmals knapp bei Kasse und können nicht bezahlen was sie begehren. Folglich hilft man diesen Kunden indem man ihnen Geld leiht. Auf diese Weise können die Amerikaner wieder bei den Chinesen und die Griechen, Italiener, Spanier oder Franzosen wieder bei uns Deutschen einkaufen. Das verliehene Geld fließt so zurück nach China und manchmal auch wieder nach Deutschland. Soweit so gut. Schon beginnt die nächste Runde dieses Spiels. Wieder und wieder werden Waren mit geliehenem Geld bezahlt, mit Schuldscheinen, die man Staatsanleihen nennt. Am Ende stapeln sich die chinesischen Waren in den USA und die deutschen Produkte bei den europäischen „Kunden“. Die Schuldscheine stapeln sich hingegen beim Lieferanten.
Das Spielchen funktioniert ja auch ganz hervorragend, bis die Gläubiger irgendwann bemerken, dass diese Schuldscheine völlig wertlos sind. Frau Merkel sagt dann einfach, dass wir der große Profiteur dieses Spiels sind. Für wie blöd hält uns diese Frau eigentlich? In Deutschland pervertiert man inzwischen diesen Unsinn noch weiter, indem man sogar die Schuldscheine der Schuldner finanziert und deren schulden übernimmt. Wir werfen die Schuldscheine nicht nur ins Feuer und beginnen wieder von vorne. Wir übernehmen sogar die Schulden, um unseren Schuldnern so die Möglichkeit zu geben, weitere ungedeckte Schuldscheine auszustellen. Merkel und Schäuble wollen uns glauben machen, dass wenn wir diesen klammen Kunden weiteres Geld schenken, diese auch weiterhin gerne Mercedes-Limousinen, Strompropeller und Druckmaschinen kaufen. Merken sie was? Das Geld ist in diesem Mechanismus der Dummheit eigentlich völlig überflüssig. Statt Geld zu verschenken, sollten China und Deutschland in Zukunft einfach ihre Waren verschenken. Das hat dann zwar den Anschein von Sklavenarbeit, aber wir leben heute ja Gott sei Dank in einer Demokratie. Und in einer Demokratie wird ja bekanntlich niemand versklavt. Zumindest nicht so, dass er es merken würde.
Leider ist die Belastungsgrenze der demokratisierten Germanen längst erreicht. Bei uns in Deutschland ist das verfügbare Geld inzwischen der begrenzende Faktor. Unsere regierenden Volldemokraten würden zu all zu gerne mehr davon ans befreundete Ausland verschenken und in sinnfreien Projekten verschleudern. Doch selbst Frau Merkel kann die von uns erpressten Steuer-Euros höchstens vier- bis fünfmal ausgeben. Die Menschen in unserem Land arbeiten gerne, wenn ihnen ein bisschen von dem bleibt, was sie sich erarbeiten. Wir ernähren schließlich neben der europäischen Union massenweise Ökoparasiten und Gleichstellungsbeauftragte, kaufen Dienstwagen und schenken dem Rest der Welt sogar unsere Ersparnisse. So lange uns nur genug Geld übrig bleibt, um abends in Ruhe vor dem Fernseher zu sitzen. Dort können wir uns dann langweilige Talkshows mit genug Bier schön trinken. Wenn selbst das nicht mehr gewährleistet ist, begehren sogar die Geduldigsten auf. Ich bin gespannt, ob Angela Merkel schlau genug ist, dies zu erkennen.