| « Hamsterrad | Black out » |
Während das Volk mit den „Verfehlungen“ des Bundespräsidenten von Merkels Gnaden Christian Wulff und dem Untergang der „Titanic 2.0“ voll gemüllt werden, schreitet die Finanzkrise weiter voran. Praktisch unbemerkt von der Öffentlichkeit schleicht eine weitere Staatspleite um die Ecke. Wer bisher nur Griechenland auf seinem Bildschirm hatte sollte jetzt mal den Kopf auf die andere Seite des südeuropäischen Kontinents werden. Portugal säuft gerade ab. Die Zinsen für portugisische Staatsanleihen erreichten gerade wieder Rekordniveau. An die Meldungen aus Griechenland haben wir uns ja längst gewöhnt. Das lockt offensichtlich keinen müden Hund mehr hinter dem Ofen vor. Langeweile macht sich breit. Unsere merkelhafte Führung hat es wieder mal geschafft, das Thema aus den Medien zu bringen.
Follow up:
Ob der Schuldenschnitt in Griechenland 50, 60 oder 100% beträgt interessiert uns nicht. Wirklich wichtig ist doch nur, ob der böse Wulff seine Rechnungen selbst bezahlt hat oder die Marmelade auf dem präsidialen Frühstückstisch „gesponsort“ wurde. Bevor wir uns um die Griechen sorgen, müssen wir doch erst noch wissen, wie hoch die Wellen vor der italienischen Insel Giglio in 14 Tagen sein werden. Oh Gott, hoffentlich verpassen wir das nicht.
In Griechenland geht es ja nur um unser Volksvermögen. Sind ja nicht meine Ersparnisse, die da versenkt werden. Und das Geld meines Nachbarn, meines Chefs oder das von Tante Hilde ist ja nicht mein Geld. Leider wird aber das Geld all dieser Leute bald bei uns fehlen, weil es einfach weg ist. Versenkt von unseren Banken im bürokratischen Sumpf der Umverteilungs- EU. Versickert in Griechenland, Portugal, Italien oder sonst wo. Wenn es nicht ganz so schlimm wird, kann sich der Chef danach eventuell keine Lohnerhöhungen für seine Mitarbeiter mehr leisten. Der Nachbar wird möglicherweise nur Arbeitslos und das Erbe, welches Tante Hilde eigentlich ihnen vermachen wollte ist plötzlich weg. Aber was passiert, wenn es schlimmer kommt und der Euro zerbricht?
Portugal wird der nächste Sargnagel sein. Bald werden wir es wieder hören: „Die Märkte sind schuld. Man muss ihnen Einhalt gebieten.“ Die gesteuerte Occupisten Opposition ist gerade wieder in Davos aktiv. Mit Sprüchen wie „Kapitalismus tötet“ bedienen sie das geliebte Klischee vom bösen Kapitalismus. Dabei kann es mit sozialistischem Geld niemals Kapitalismus geben. Warum fordert niemand die Abschaffung des betrügerischen Staatsgeldes? Versteht das denn Niemand?
Wo steuern wir nur hin?
Der Eintrag hat ein auf Moderation wartenden Feedback...